Wenn Ende September/ Anfang Oktober die Trauben ihre volle Reife erreicht haben, rund 100 Tage nach der Rebblüte, beginnt die Lese, die für den Winzer den krönenden Abschluss eines arbeitsreichen Jahres darstellt.

Je nach Sorte und Lage, reifen die Trauben unterschiedlich schnell. Deshalb sind die Winzer in dieser Zeit ständig im Rebberg und kontrollieren, ob ihre Trauben schon die optimale Reife erreicht haben. Nur vollreife, aromatische Trauben ergeben später einen qualitativ hochwertigen, schmackhaften Wein. Außerdem müssen Rotweintrauben eine intensive blauschwarze Farbe aufweisen, damit der Wein seine dichte, rote Farbe erhält.
Gemessen wird der Reifegrad mit dem Refraktometer, oder der Mostwaage.

 

Diese zeigen an, wie viel Zucker und Extraktstoffe in den Beeren eingelagert sind, ausgedrückt in Öchsle-Grade, durch die die Weine später in entsprechende Qualitätsstufen eingeteilt werden.

   Quatitätswein  Kabinett  Spätlese  Auslese  Beerenauslese
 Gutedel  63°  76°  86°  102°  128°
 Müller - Thurgau
 66°  76°  89°  102°  128°
 Weißer Burgunder
 69°  82°  92°  105°  128°
 Regent  69°  82°  92°  105°  128°
 Spätburgunder  69°  85°  95°  105°  128°

 

 

 

 

 

 

Wie viele Öchsle-Grade und welche Qualität jeweils erreicht werden können, hängt nicht nur von der Lage, der Sorte und der Witterung ab, sondern auch von der Arbeit des Winzers, einer optimalen Pflege des Rebbergs und einer Mengenreduzierung.

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Weinbau Karlheinz & Maria Ruser

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